RENDERED

THOUGHTS

Paintings by Halina Jaworski

11th October – 22nd November 2026

Opening 11th October, 3 – 7pm

Music performance by Heri Shin at 4pm

artloft.berlin, Gerichtstrasse 23, 13347 Berlin

www.artloft.berlin

Halina Jaworski, Jacob’s Ladder, 1987, acrilic on canvas, 200 x 150 cm, photo: Benjamin-Lew Klon

Halina Jaworski was a student of Günther Uecker’s at the Academy of Art in Düsseldorf. Their creative connection was extended through a meaningful friendship which continued during the prominent years of the Academy, one of the most respected educational art institution worldwide. Jaworski’s earliest works, executed in the mid-seventies, include linguistic experiments and books. Her manifesto says: “My creative, formative work is embodied in my poetry; I do not wish to articulate it in any other way. My artistic work is poetry that ceaselessly seeks harmony, the union of two worlds—the inner and the outer; this pursuit has led me to pantheism, to a metaphysics of my own. In the laboratory of my imagination, with heightened awareness and a sense of risk, I distance myself from everyday language, from conventional notions, and from habitual emotions, imposing upon myself my own horizons and perspectives” Paintings shown at the exhibition, “RENDERED THOUGHTS”, are from the next decades, when she was developing semi-sculptural wall objects and large size paintings that strongly interact with architecture.

The artist explains her creative reasons in following words: “I once thought of my works as interiors, as formulas of spiritual labyrinths; (…) I therefore describe no object and illustrate no subject. It is the very idea of thoughts, the structure of them, which is being rendered. The temptation of meaning is there, and may even enrich the viewer, but the essence is not in the story, for the act of making images is contradictory; in essence one paints in order to show what cannot be seen. (…) The labyrinth conceals, while the picture, supposedly, reveals; yet this revelation is an illusion. It is about what is not there”

RENDERED THOUGHTS – BY HALINA JAWORSKI is part of a series of exhibitions at Gerichtstrasse 23, a building that has become a dynamic multicultural organism, considered by visitors from many corners of the world as an edifice with an open, free-spirited Berlin character. G23 is a space offering layers of continuously developing creative activities exploring new initiatives across various disciplines.

Exhibition curation: Tanya Berlinski
Poster design: Luvi / iamluvi.com
Exhibition made possible with the support of artloft.berlin
and Time Equities Inc.


Architektur
der Sinne & des Glaubens

Häuser, Räume und Zwischenräume
jenseits der Geografie
des Inneren und Äußeren

Muster Orte Gebete

Halina Jaworski, Orient, 1987, 200 x 300 cm, Acryl auf Leinwand

Halina Jaworski

Malerei

Petra Wunderlich

Fotografie

Vernissage am 28.02.26 um 19.30 Uhr

Einführung durch Frank Schablewski
Musik Gabriele Gräfe

Galerie d'Hamé

Schloßstraße 29 ・ 45468 Mülheim an der Ruhr
Bis 18.04.2026 ・ Di. - Fr. 15.00 - 19.00 Uhr und Sa. 11.00 - 16.00 Uhr
und nach Terminvereinbarung unter 0176 64967207

Petra Wunderlich, Congregation Adath Jeshurun of Jassy, Manhattan/NYC, 2008, Barytabzug, 39 x 54,5 cm

Zwei künstlerische Positionen untersuchen Raum als Denkansatz. Die Malerei erforscht jüdische Denkräume, entwickelt aus Mustern und durchlässigen Konstruktionen Bildräume und Zwischenräume, in denen Architektur weniger dargestellt als in Bewegung versetzt wird, als Schwelle und Übergang. Die Fotografie dokumentiert jüdische Gebetsräume, darunter Synagogen in New York, von außen in serieller Strenge und macht ihre bauliche Eindeutigkeit vergleichbar. Zwischen Dokumentation und Imagination entsteht ein offener Raum, in dem Architektur als fortwährender Prozess durch Deutung und jüdische Übersetzung erfahrbar wird.

Halina Jaworski, Tore, 1987, Acryl auf Klebeband, 50 x 70 cm (aus der Serie »Brücken im Raum«)

Kopfschuss im Kunstpalast

Kopfschuss, Headshot, Halina Jaworski, Acrylfarbe auf Leinwand (Relief), bemaltes Holz, Acrylic paint on canvas (relief), painted wood, 1982
Ankauf 2016, Acquisition 2016

Halina Jaworskis „Kopfschuss" gehört zur Werkreihe der „Ecksen". Dabei handelt es sich um mehreckige, reliefartige Leinwandobjekte, welche die Künstlerin seit 1979 entwickelt. Geboren in Danzig und ausgebildet in Jerusalem und Düsseldorf, verweist Jaworski in dieser Serie auf politische und religiöse Themen. Die Farbe geht in den abstrakten Arbeiten über die Begrenzungen der kantigen Formen hinaus und verleiht ihnen eine neue Gestalt. Im Verbund mit dem Titel eröffnen sich in diesem Werk Assoziationen zu Mord, Gewalt, Krieg, aber auch zu seelischen Wunden.

Halina Jaworski's "Headshot" belongs to the series of "Ecksen". These are polygonal, relief-like objects made of canvas that the artist has been developing since 1979. Born in Gdańsk and trained in Jerusalem and Düsseldorf, Jaworski references political and religious themes in this series. In these abstract works, the paint extends beyond the boundaries of the angular forms, giving them a new shape. Combined with the title, the work evokes associations with murder, violence, war, but also with psychological wounds.

zu sehen in der aktuellen Sammlungspräsentation…

DIE GEHEIME MACHT DER DÜFTE
29. Oktober 2025 bis 8. März 2026

Düfte rufen Erinnerungen wach, wecken Emotionen und beeinflussen unsere Wahrnehmung sowie unser Handeln. Mit einer großen Überblicksausstellung widmet sich der Kunstpalast erstmals der faszinierenden Geschichte des Duftes – von der Antike bis zur Gegenwart – und macht sie sinnlich erlebbar. Auf einer Fläche von 5.000 m² führt die Ausstellung Besucherinnen und Besucher durch über tausend Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Im Sammlungsrundgang begegnen sie dabei rund 30 eigens entwickelten Duftstationen, die ein völlig neues Zusammenspiel von Kunst- und Geruchserlebnis eröffnen.

ÖFFNUNGSZEITEN

Di – So: 11:00 – 18:00

Do: 11:00 – 21:00

Mo: geschlossen

ADRESSE

Kunstpalast

Ehrenhof 4-5

40479 Düsseldorf

Status: ausgestellt in Raum 020

Erwerbung: Ankauf 2016

Kontakt: sammlung@kunstpalast.de

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9. Mai 2025

Act of Change
Ein Akt der Veränderung
פעולה של שינוי

Eine gemeinsame Ausstellung mit Künstler*innen aus Deutschland und Israel
im Bunker K101 Köln

Insinuative Bilder, Acryl auf Leinwand

Eröffnung: Freitag, 9. Mai 2025, 18 Uhr | Ausstellung: 10.–24. Mai 2025 | Ort: Bunker K101, Körnerstr. 101, 50823 Köln-Ehrenfeld | Öffnungszeiten: Fr 15–18 Uhr | Sa & So 14–18 Uhr | sowie nach Vereinbarung

ACT OF CHANGE – German-Israeli Art Project
We warmly invite you to the opening of ACT OF CHANGE — an extraordinary art project bringing together twenty German and twenty Israeli artists in the spirit of exchange, remembrance, and solidarity.

Opening: Friday, May 9, 2025, at 6 PM | Exhibition Dates: May 10–24, 2025 | Venue: Bunker K101, Körnerstr. 101, 50823 Cologne-Ehrenfeld | Opening Hours: Fri 3–6 PM | Sat & Sun 2–6 PM | and by appointment


10.12.2022 - 26.02.2023

Öffnet die Tore

Ausstellung im Museum Moderner Kunst Wörlen Passau

Das große Tor, 1987, 200 x 300 cm, Acryl auf Leinwand

Halina Jaworski.
Öffnet die Tore

10.12.2022 - 26.02.2023

Halina Jaworski wurde 1952 in Danzig geboren. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. Von 1971 bis 1973 studierte sie an der Bezal’el-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem und von 1974 bis 1979 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Günther Uecker, sie war seine erste Meisterschülerin. Im Dezember 2022 feiert Halina Jaworski ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass widmet das MMK Passau ihr eine Einzelausstellung.

Die Künstlerin arbeitet seriell und thematisiert in ihren Gemälden und Grafiken sowohl den Bild- als auch den Ausstellungsraum. In den seit 1984 entstehenden Gemälden der Serie „Ahnen“ öffnet sie imaginäre spirituelle Räume, die zunächst architektonisch erfahrbar erscheinen. Paraventartige Gebilde durchlaufen den mit Linien durchzogenen Bildkörper, und der betonte Duktus des Pinselstrichs gibt den farbigen Flächen Transparenz. Die Gemälde weisen eine Erzählstruktur auf, die durch Symbole oder Architektursegmente bestimmt wird. Zeitlich voraus gingen dem „Ahnen” Zyklus die Werkserie der „Ecksen“-Reliefs („shaped canvases“), vieleckige Bildkörper, die im freien Arrangement auf der Wand einen räumlichen Dialog zwischen Form und Farbe entwickeln. Das im MMK präsentierte Werk der Künstlerin umfasst auch Aquarelle, die mit Fotos collagiert werden, genannt „Ansichtskarten”, ausserdem die Bücher „Brücken über die Räume”, die Figuren „Warriors” und die Installation „Freie Wahl”. 

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 9. Dezember 2022 um 19:00

Begrüßung durch

Dr. Marion Bornscheuer

Museumsdirektorin

Einführung in die Ausstellung

Prof. Klaus Honnef

Publizist, Kurator, Prof. em. für Theorie der Fotografie

Grußworte durch Frau Erika Träger, Bürgermeisterin der Stadt Passau